09.11.2019
Kategorie: Deutsche Meisterschaft 2019
Von:  Touch Magazine

Wengler, Daske und Ahrens top


Manuela Wengler

Am vorletzten Tag der Deutschen Billardmeisterschaften in Bad Wildungen stand nur eine Entscheidung, allerdings ohne Beteiligung von niedersächischen Startern, auf dem Programm. Die Konzentration galt also ganz auf den restlichen Wettbewerben, die dann am Finaltag am Sonntag entschieden werden.

Im Pool-Billard hält in der Disziplin 10-Ball Manuela Wengler (GVO Oldenburg) unsere Fahne bei den Ladies hoch. Nachdem sie das Achtelfinale erreicht hatte, schlug sie dort die Deutsche 8-Ball-Meisterin Susanne Wessel (BV Herne) deutlich mit 4:1. Im Viertelfinale wäre sogar ein reines Niedersachsen-Duell möglich gewesen, doch Birgit Heidorn (BSG Hannover) musste sich gegen die Gelsenkirchenerin Manuela Barke mit 3:4 geschlagen geben. Bei 3:3 verschoss Heidorn leider eine schwere Zehn, die ihr ihre Gegnerin hinterlassen hatte. Wengler trifft somit am Sonntagfrüh als auch die Spielerin des BC Schalke.

Bei den Damen geht der Wettbewerb ohne Beteiligung unserer Sportlerinnen zu Ende. Anke Liepelt aus Wolfsburg bekam es in der Verliererrunde ausgerechnet mit Vivien Schade zu tun. Gegen die Hamburgerin hielt sie aber dennoch sehr gut mit, musste aber trotzdem eine 3:5-Niederlage quittieren. Parallel spielte zudem Silvia Gulden (GVO Oldenburg) gegen die junge Celina Visconti (PBC Schwetzingen) und zog dabei mit 2:5 den Kürzeren.

Nichts zu holen gab es auch bei den Herren. Nach ihren Auftaktniederlagen mussten Puria Mosane-Razawi (BSG Hannover) und der Osnabrücker Theodor Buchsmann sich auch heute Morgen in der Verliererrunde geschlagen geben und schieden somit aus. Mosane-Razawi unterlag gegen den St. Augustiner Bundesligaspieler Luca Menn, während Buchsmann gegen den Geraer Ernst Schmidt auf verlorenem Posten stand.

In den Reigen der frühen Niederlagen reihte sich schlussendlich auch Sascha Meister vom BC Osterode bei den Senioren ein. Nach gutem Auftakt unterlag er zunächst mit 1:5 gegen Michael Diedrich (PBC Sand), ehe dann gegen Ralf Jähne vom TV Eberstadt in der 2. Verliererrunde das endgültige Aus kam.

Im Snooker der Herren ist Christoph Gawlytta vom 1. DSC Hannover in der Gruppenphase gescheitert. Sein 3:0-Erfolg im letzten Gruppenspiel gegen Nico Rupprecht (1. Cottbuser SC) kam letztlich zu spät, da die Konkurrenz schon davongezogen war. Die knappe 2:3-Niederlage im ersten Match gegen den Stuttgarter Umut Dikme wurde unserem Sportler letztlich zum Verhängnis.

Auf dem Weg zur eventuell vierten Goldmedaille ist Sven Daske vom SCB Langendamm im Einband auf dem Matchbillard. Im Modus Jeder gegen Jeden sind sechs Athleten angetreten, wobei Daske nach drei Spielen noch ohne Niederlage ist. Schärfster Verfolger ist derzeit Dieter Steinberger vom BC Kempten, gegen den er am letzten Tag der Deutschen Meisterschaften anzutreten hat.

Im Artistique läuft derweil noch die Endphase der Gruppenspiele. Routinier Thomas Ahrens (SCB Langendamm) war nach vierzig der sechzig zu spielenden Figuren der Konkurrenz schon etwas enteilt, so dass sein Platz im Halbfinale gebucht sein sollte. Ebenfalls mit Chancen sind seine niedersächsischen Kollegen Dennis Lendeckel, Sven Göppinger (beide ebenso Langendamm) und natürlich Titelverteidiger Marvin Heinrich vom BSC Salzgitter. Wer von ihnen noch das Semifinale erreichen konnte, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Erstmals in der Geschichte dieser DM in Bad Wildungen wird am Sonntag übrigens die Vorschlussrunde und das Endspiel im Livestream ab 09:00 Uhr zu sehen sein.

Im Billard-Kegeln BK2-Kombi gingen heute Vormittag Klaus Schmitz (SCB Langendamm) und Andreas Pankow vom BSC Harlingerode an die Turnierbillards. Nach zur Stunde zwei gespielten Gruppenmatches weist Schmitz eine ausgeglichene Bilanz aus, wobei die Entscheidung jeweils im dritten Satz äußerst knapp ausfiel. Einmal entschied das Pendel knapp zu seinen Gunsten, einmal verlor er. Eine Niederlage auf dem Konto hat hingegen Andreas Pankow, die weiteren Gruppenmatches standen noch aus.

Die Deutsche Meisterschaft ist via der Plattform www.sportdeutschland.tv in Livebildern zu verfolgen. Je ein hochwertiger Stream steht vom Pool-Billard, Snooker sowie vom Karambol/5-Kegel zur Verfügung. Dabei greifen auch die Sportler selbst zum Mikrofon, um alles Wissenswerte über ihre Sportart in die Welt zu tragen.

Alle Informationen rund um die DM 2019 sind kompakt und übersichtlich auf der DM-Mediaseite https://www.germantour.net/touch-presseagentur/2019/dm/index.asp abgebildet, einschließlich eines Sendeplans der Livestreamübertragungen.