27.01.2016
Kategorie: News aus dem Bereich Pool und Snooker
Von:  Landessportwart des BLVN

Damen GP und Bundesmeisterschaft Ladies 14.1


v.l.n.r.: Silber Manuela Barke, Bundesmeisterin Dana Stoll, jeweils Bronze Karin Michl & Conny Teichert

Finalteilnehmerinnen: Monja Kielhorn & Melanie Süßenguth

Am vergangenen Wochenende stand "Straight-Pool" bei der deutschen Billardelite der Damen, sowie Ladies auf dem Programm. Im Queens-Club Hannover wurden Samstagmittag alle Teilnehmerinnen mit einem Begrüßungsgetränk auf ihre Begegnungen eingestellt. Im Ladies-, sowie auch im Damenfeld waren die aktuellen Deutschen Meisterinnen Susanne Wessel & Melanie Süßenguth im Teilnehmerfeld.

Die Titelverteidigern bei den Ladies, Susanne Wessel, konnte trotz Freilos in der ersten Runde ihren Vorteil nicht nutzen. Anke Liepelt zeigte in der Begegnung gegen Wessel das auch sie zum Favouritenkreis gehört. Bereits mit Höchstserie des Tages von 26 in der Erstrundenpartie gegen Melanie Brüsseler setzte sie Zeichen zum Turniererfolg. Wessel fand nicht ihr gewohntes Spiel und musste den Weg in die Verliererrunde antreten. Mit gleicher Sicherheit kamen auch Karin Michl, Sabine Kamplade und Wienke Thamsen ungeschlagen ins Viertelfinale.

Die erste faustdicke Überraschung gelang Manuela Barke, die Susanne Wessel mit 50:33 aus dem Turnier warf. Auch Dana Stoll, Conny Teichert und Birgit Heidorn schlossen sich der Westfälin an, ins Viertelfinale einzuziehen. Stoll und Michl gaben ihren Gegnerinnen kaum Chancen und spielten sich klar ins Halbfinale.

Conny Teichert hatte überraschend die Oberhand gegen die stark aufspielende Anke Liepelt. Die Wolfsburgerin fand nicht mehr in ihr sicheres Spiel und musste ihren Medaillentraum aufgeben. Manuela Barke nutzte ihre Chancen gegen Thamsen. Die Schalkerin, bereits im Mannschaftspokal erfolgreich, gewann mit 50:35.

Das Halbfinale zwischen Michl und Stoll war das vorgezogene Finale. Trotz großer Erfahrung gelang der Straubingerin Michl gegen Stoll nichts, so dass sie sich mit Bronze begnügen musste. Umkämpfter zeigte sich die Begegnung zwischen Teichert und Barke. Am Ende stand Manuela Barke mit 60:47 als Finalistin fest. Conny Teichert zeigte sich aber mit der Bronzemedaille sichtlich zufrieden.

Im Finale zeigte Dana Stoll warum sie gerechtfertigt im Finale steht. Eine Serie von 23 machte den Unterschied aus. Barke war zwar konstant, aber dies konnte den Turniersieg von Stoll nicht verhindern. Gratulation an Dana Stoll vom TV Eberstadt zur Bundesmeisterin der Ladies im 14-1. Silber für Manuela Barke vom BC Schalke.

Damen Grand Prix 14-1

Beim parallel stattfindenden Damen Grand Prix 14-1 Endlos, war Melanie Süßenguth die Sportlerin, die es zu schlagen galt. Mit Kristina Grim, Jennifer Vietz, Monja Kielhorn und der Snookerspezialistin Diana Stateczny, waren gleich vier starke Spielrinnen mit im Feld.

In der ersten Runde gab es gleich ein Top Match. Kristina Grim musste gegen Stateczny an den Tisch
und erhielt gleich einen Dämpfer. Die Wuppertalerin ließ Grim keine Chance und siegte mit 60:28. Ein tolles Serienspiel zeigte auch Christine Wiechert, die wie Stateczny ihre Partie mit 12 Aufnahmen gegen Christin Lindner beendete. Auch gegen Vietz blieb Wiechert erfolgreich und sicherte sich das Ticket fürs Viertelfinale, wie auch Süßenguth, Stateczny und die sehr erfahrene Monja Kielhorn.

Wiechert schien an diesem Tag schwer zu schlagen zu sein. Kristina Grim schaffte über die Verliererrunde den Weg unter die letzten Acht, hatte aber gegen die Wuppertalerin das Nachsehen. So ging es allen, aus der Verliererrunde kommenden Spielerinnen. Vietz Bornhold und Köhler fanden
kein Mittel um ins Halbfinale einzuziehen.

Die Deutsche Meisterin war nun die Gegnerin von Wiechert. Doch die Bielefelderin war Endstation für Wiechert. Melanie Süßenguth setzte sich mit 75:60 durch. Knapp gestaltete sich die Partie zwischen Kielhorn und Stateczny. Auf gleicher Augenhöhe spielten Beide, wobei die Mindenerin Kielhorn das
bessere Ende für ihr Spiel fand. Würde dies auch für einen Grand Prix Sieg gegen Süßenguth reichen? Fast hätte es auch gereicht, doch Melanie Süßenguth ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. 75:65 war der Endstand und GP-Triumph für die Bielefelderin.